In der Zeit des zweiten Weltkrieges wurde das Gelände als militärische Reitschule verwendet. Mehrere Gebäude aus dieser Zeit werden heute noch genutzt.
1958 übernahm der Deutsche Reiter- und Fahrerverband das durch den Krieg schwer beschädigte Gelände.
Das Reitstadion Riem, besser bekannt unter den Namen Olympiareitanlage wurde 1972 für die Olympischen Sommerspiele in München errichtet. 1984 wurde das Reitstadion durch ein Unwetter stark in Mitleidenschaft gezogen und konnte deshalb nicht mehr genutzt werden. 2008 wurde die Haupttribüne abgerissen.
Die Reitanlage befindet sich auf einem 27 Hektar großem Grundstück, welches im Besitz des Freistaates Bayern ist und der Stadt München für die Sportnutzung übergeben wurde. Seit 2001 ist die Olympiareitanlagen GmbH Pächter der Fläche.
Der Bayerische Reit- und Fahrverband ist einer der Mitgesellschafter der "GmbH".
Die Reitanlage war auch immer Schauplatz großer Fahrturniere. So wurde im Juli 2005, in Vorbereitung zur WM in Österreich ein internationales Turnier ausgetragen. Danach wurde es um den Turnierfahrsport ruhiger. Nur kleinere Hallenturniere wurden ausgetragen und seit 2011 Fahrwettbewerbe im Rahmen von Pferd International im Rahmenprogramm gezeigt.
An dieser Stelle möchten wir uns, die Organisatoren bei allen aktiven Gestaltern bedanken. Es ist immer wieder schön zu beobachten, dass trotz aller Unkenrufen der Turnierstandort München-Riem für die Fahrsportler wieder eine Heimat ist.
Ein Dank gilt auch denen, die es ermöglichen die Geschichte von München-Riem in den letzten Jahren durch tolle Bilder nachvollziebar zu machen.